Förderung · Gebäudehülle
Sie müssen nicht das ganze Haus auf einmal sanieren. Einzelmaßnahmen werden gefördert, sobald das jeweilige Bauteil den geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht – zeitlich unabhängig voneinander und ohne Zielvorgabe für das Gesamtgebäude.
15 % + 5 %
Grundförderung, mit individuellem Sanierungsfahrplan
je Bauteil
eigener Zielwert statt Vorgabe fürs Gesamtgebäude
vor Auftrag
Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein
Das Prinzip
Nicht jede Sanierung muss das gesamte Gebäude umfassen. Bei Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle wird jedes Bauteil für sich betrachtet: Erreicht die Dämmung den geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten, ist die Maßnahme förderfähig. Eine Effizienzhausstufe für das Gesamtgebäude muss dafür nicht erreicht werden, und die Maßnahmen können zeitlich unabhängig voneinander erfolgen.
Bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle müssen die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ohnehin einhalten – auch ganz ohne Förderung. Wer fördern lassen will, erfüllt etwas höhere Anforderungen und bekommt dafür einen Zuschuss auf die Kosten.
Der Unterschied zwischen beiden Niveaus ist bei den Baukosten meist gering, beim Zuschuss aber erheblich. Genau deshalb lohnt es sich, die Zielwerte vor der Beauftragung festzulegen statt danach.
Vor der ersten Maßnahme ist eine Energieberatung beziehungsweise ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) sinnvoll. Er zeigt, welche Maßnahmen an Ihrem Gebäude wie stark wirken und in welcher Reihenfolge sie sich lohnen.
Die Empfehlungen sind Vorschläge, keine Verpflichtung: Sie lassen sich in Absprache anpassen, kürzen oder über Jahre strecken. Mit einem iSFP sichern Sie sich zugleich den iSFP-Bonus und damit einen höheren Fördersatz.
Undichte Fenster, durch die Feuchtigkeit ins Haus zieht. Ein Dach, das nicht mehr zuverlässig vor Regen schützt. Solche Maßnahmen wirken heute nicht zwingend – müssen aber über die Jahre trotzdem gemacht werden.
Die Frage ist deshalb selten, ob saniert wird, sondern ob es geplant und gefördert geschieht oder ungeplant und aus eigener Tasche.
Grundlagen
Die thermische Gebäudehülle umfasst alle Bauteile, die beheizte von unbeheizten Bereichen oder von der Außenluft trennen. Ihre Aufgabe ist es, Energieverluste zu minimieren – durch wirksame Dämmung und durch Luftdichtheit.
Wird die Hülle saniert, sinkt nicht nur der Energiebedarf. Die Temperaturverteilung wird gleichmäßiger, Zugluft verschwindet, und das Gebäude erreicht eine bessere Einstufung im Energieausweis.
Überblick
Jedes Bauteil hat eigene Verfahren, eigene Dämmstoffe und einen eigenen Zielwert. Zu Dach, Fassade und Fenstern finden Sie hier jeweils eine ausführliche Seite.
Aufsparren-, Zwischensparren- oder Untersparrendämmung, bei unbewohntem Dachraum auch die oberste Geschossdecke. Für Flachdächer kommt die Umkehrdachdämmung infrage.
Wärmedämmverbundsystem oder vorgehängte hinterlüftete Fassade. Die Wahl richtet sich nach Wandaufbau, Brandschutz und Optik – wichtig ist ein diffusionsoffener Aufbau.
Austausch gegen Zwei- oder Dreifachverglasung. Entscheidend ist neben dem Fenster selbst die fachgerechte Montage ohne Wärmebrücken und Undichtigkeiten.
Perimeterdämmung von außen gegen Bodenkälte und Feuchtigkeit – mit druckfesten, wasserresistenten Dämmstoffen.
Dämmung von unten gegen den unbeheizten Keller. Die kosteneffizienteste Maßnahme an der gesamten Hülle.
Dämmung unter dem Bodenbelag oder zwischen den Deckenbalken – macht den Boden im Erdgeschoss spürbar wärmer.
Im Detail
Die Dämmung der Kelleraußenwand wird außen auf die Wand aufgebracht und schützt das Gebäude gegen Bodenkälte und Feuchtigkeit. In dieser Einbaulage ist der Dämmstoff dauerhaft Erdreich, Bodenfeuchte und Erddruck ausgesetzt.
Verwendet werden deshalb druckfeste, wasserresistente Dämmstoffe – typischerweise extrudiertes Polystyrol (XPS). Es isoliert wirksam und hält den Belastungen im Erdreich dauerhaft stand.
Weil für die Perimeterdämmung aufgegraben werden muss, lohnt sie sich vor allem dann, wenn ohnehin am Kellermauerwerk gearbeitet wird – etwa bei einer Abdichtung gegen drückendes Wasser.
Im Detail
Die Kellerdeckendämmung wird von unten an der Decke des unbeheizten Kellers angebracht – meist mit Steinwolleplatten oder geschäumten Kunststoffplatten. Die Montage ist unkompliziert, der Keller bleibt nutzbar, und die Räume darüber werden spürbar wärmer.
Die Fußbodendämmung wird direkt unter dem Bodenbelag oder zwischen den Deckenbalken eingebracht. Materialien wie Polyurethan oder EPS liefern hier eine hohe Dämmleistung bei geringer Aufbauhöhe – wichtig, wenn die Raumhöhe knapp ist.
Von allen Maßnahmen an der Gebäudehülle hat die Kellerdeckendämmung meist das beste Verhältnis von Aufwand zu Wirkung. Wer klein anfangen will, fängt hier an.
Anforderungen
Sobald ein Bauteil der Gebäudehülle saniert wird, muss es die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes einhalten – unabhängig davon, ob Sie Förderung beantragen. Das ist die Untergrenze, nicht das Ziel.
Für den Zuschuss gelten strengere Zielwerte. Ein Angebot, das nur das Gesetz erfüllt, ist deshalb nicht automatisch förderfähig – bei nahezu gleichen Baukosten. Genau hier gehen die meisten Zuschüsse verloren.
Ich prüfe Ihre Angebote gegen die Förderanforderung, bevor Sie beauftragen – nicht danach.
Förderung
Der iSFP-Bonus setzt ein Mindestinvestitionsvolumen voraus und entfällt nur auf den Betrag darüber.
Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines eingetragenen Energieeffizienz-Experten. Diese Rolle übernehme ich für Sie: Ich nehme das Bauteil auf, lege den förderfähigen Zielwert fest, prüfe die Angebote darauf, stelle den Antrag vor der Beauftragung und führe den Verwendungsnachweis bis zur Auszahlung.
Stand: Juli 2026. Fördersätze, technische Mindestanforderungen und Höchstgrenzen ändern sich; maßgeblich ist der Stand am Tag der Antragstellung.
Zusammenarbeit
Häufige Fragen
Nein. Einzelmaßnahmen werden unabhängig voneinander gefördert. Entscheidend ist allein, dass das sanierte Bauteil den geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht. Eine Effizienzhausstufe für das Gesamtgebäude ist dafür nicht nötig, und Sie können die Maßnahmen über Jahre verteilen.
Alle Bauteile der thermischen Gebäudehülle: Dach beziehungsweise oberste Geschossdecke, Außenwände, Fenster und Außentüren, Kelleraußenwand sowie Kellerdecke und Fußboden gegen unbeheizte Bereiche. Für jedes gilt ein eigener Zielwert.
Zwingend nicht – förderfähig ist eine Einzelmaßnahme auch ohne. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan steigt der Fördersatz aber um 5 Prozentpunkte, und die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben verdoppelt sich. Bei größeren Vorhaben und bei Mehrfamilienhäusern rechnet sich das fast immer.
Nein. Der Fahrplan zeigt aus fachlicher Sicht die sinnvollsten Optionen und deren Reihenfolge. Was davon wann umgesetzt wird, entscheiden Sie. Die Maßnahmen lassen sich anpassen, kürzen oder über mehrere Jahre strecken.
Das hängt vom Gebäude ab und ergibt sich aus der Aufnahme. Als Faustregel hat die Kellerdeckendämmung das beste Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, während Dach und Fassade den größten absoluten Effekt bringen. Wichtig ist vor allem, dass eine frühe Maßnahme keine spätere blockiert.
Vor der Beauftragung. Wird der Auftrag zuerst erteilt, ist die Maßnahme nicht mehr förderfähig. Üblich und zulässig ist ein Vertrag mit aufschiebender Bedingung, der erst mit der Förderzusage wirksam wird.
Gepostet auf Google Tharshini R17. Juli, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Tolle Beratung, sehr freundlich und immer zuverlässig!Gepostet auf Google A. A24. Juni, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Wir waren mit der Beratung durch Herrn Kartal sehr zufrieden. Der iSFP wurde verständlich erklärt, die Kommunikation war schnell und zuverlässig, und wir haben uns bei allen Fragen rund um Sanierung und Förderung sehr gut betreut gefühlt. Klare Weiterempfehlung!Gepostet auf Google Imad A9. Juni, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sehr professionelle und zuverlässige Energieberatung. Herr Kartal hat sich viel Zeit genommen, alles verständlich zu erklären, und ist auf unsere Fragen eingegangen. Die Beratung war kompetent, transparent und angenehm. Man merkt, dass ihm die Zufriedenheit seiner Kunden wichtig ist. Klare Weiterempfehlung! 👍Gepostet auf Google Johannes F2. Juni, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Ein sehr gutes Gespräch mit vielen wertvollen Tipps und eingehenden Erklärungen. Herr Kartal nimmt sich sehr viel Zeit für das Gespräch. Ausgezeichnet!Gepostet auf Google Bianca1. Juni, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Schnelle und unkomplizierte Abwicklung der FörderanträgeGepostet auf Google Oliver P21. Mai, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sehr angenehmer, freundlicher und unkomplizierter Kontakt. Die Abwicklung erfolgte ehrlich, gewissenhaft und mit viel Engagement. Lobend hervorzuheben ist auch die damit verbundene Eigeninitiative bezüglich der Kontaktaufnahme zu dem beauftragen Dachbauer. Gute Kontakte und lange Erfahrung führten am Ende zu einem positiven Ergebnis. Nahezu immer erreichbar, geduldig und mit relativ klaren Anweisungen bezüglich der Vorgehensweise hat das Ganze zu einem sehr angenehmen Teamwork entstehen lassen. Mein lieber Herr Kartal, Dankeschön und weiter so. Ich hoffe, meine Bewertung hilft Ihnen und anderen Interessenten weiter. Alles Gute für Sie...Gepostet auf Google Fcc K17. Mai, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Ich habe den Energieberater Herrn Kartal über einen Dachdecker empfohlen bekommen. Und was soll ich sagen, so wie er sich von Anfang an gekümmert hat vor Ort und am Telefon, hätte ich nicht erwartet. Er hat mir die Förderungsbeantragung wirklich erleichtert. Zusätzlich hat er mir sogar noch eine zusätzliche Förderung empfohlen, von der ich gar nichts wusste. Als meine Dachsanierung in vollem Gang war hat er alles selbstständig mit dem Dachdecker im Hintergrund geregelt bezüglich der Vorschriften etc… Darüberhinaus kam er auch noch zu Vorort Besichtigung vorbei, um zu checken ob alles ordnungsgemäß läuft. Am Ende (mein Projekt ist jetzt so gut wie abgeschlossen) kann ich Herrn Kartal (Energieberatung Adler) wirklich nur weiterempfehlen. Im Prozess ist mir erstmal klar geworden, wie wichtig ein guter Energieberater ist, auf den man sich verlassen kann.Gepostet auf Google Musa A17. Mai, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Wir haben bei der Adler Energieberatung einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen und wurden von Anfang bis Ende super begleitet. Herr Kartal hat uns bei der geplanten Dachsanierung fachlich und fördertechnisch enorm geholfen und war jederzeit erreichbar. Besonders positiv waren die ehrliche Beratung, die schnelle Kommunikation und die komplette Unterstützung bei den Förderungen. Man merkt sofort, dass hier echtes Fachwissen und praktische Erfahrung dahinterstecken. Klare Weiterempfehlung!Gepostet auf Google Eyüp R22. April, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Energieberater super kompetenter Ansprechpartner für meine Anfrage. Wollte schon Geld ausgeben, er konnte sehr viele Fragen beantworten und am Ende war ich sehr gut beraten. Ich wollte wissen ob und wie ich ein iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) benötige mit den ganzen Themen Wärmepumpe, Sanierung, Fenster, Dachsanierung oder Wärmedammung. Sehr kompetenter Ansprechpartner mit viel Fachwissen. Danke!Gepostet auf Google Mamadou22. April, 2026Trustindex überprüft, ob die Originalquelle der Bewertung Google ist. Sachlich, competent, sehr hilbereit und aufgeschlosssen. Sehr empfehlenswerte Firma.Mehr laden
Im kostenfreien Erstgespräch ordnen wir Ihr Vorhaben ein: welches Bauteil zuerst, welcher Zielwert förderfähig ist, ob sich der iSFP für Ihr Objekt rechnet und wann der Antrag gestellt werden muss. Für Ein- und Mehrfamilienhäuser im Rhein-Main-Gebiet.