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Mehrfamilienhäuser und Eigentümergemeinschaften

Energieberatung im Kreis Groß-Gerau

Rüsselsheim, Kelsterbach und Rüsselsheims Nachbargemeinden sind von Werkssiedlungen und Geschosswohnungsbau geprägt. Wo viele Wohnungen unter einem Dach liegen, entscheidet nicht eine Person über die Sanierung, sondern eine Gemeinschaft. Dafür braucht es Zahlen, die eine Versammlung tragen. Genau darauf ist diese Seite zugeschnitten.

  • Höchstbeträge steigen mit jeder Wohneinheit, das ist der größte Hebel im Kreis.
  • Beschlussgrundlage für die Eigentümerversammlung, verständlich aufbereitet.
  • Antragstellung über die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.

Mert Kartal, B.Eng.

Geschäftsführer und Gebäudeenergieberater für Wohngebäude, Sulzbach (Taunus)

105.000 €

förderfähige Kosten bei sechs Wohneinheiten, pro Kalenderjahr

210.000 €

wenn ein individueller Sanierungsfahrplan vorliegt

1 Monat

übliche Dauer vom Antrag bis zur Bewilligung nach unseren bisherigen Vorhaben

Bausubstanz

Was im Kreis Groß-Gerau typischerweise ansteht

Der Kreis unterscheidet sich von seinen Nachbarn. Der Anteil an Geschosswohnungsbau ist deutlich höher, und ein großer Teil davon stammt aus dem Werkswohnungsbau.

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Werkssiedlung oder Zeilenbau aus Rüsselsheim

Werkssiedlungen

1920 bis 1960

Rüsselsheim am Main. Gebaut für die Belegschaft des Automobilwerks, oft in großen zusammenhängenden Quartieren. Einheitliche Bauweise über viele Häuser hinweg, massive Wände ohne Dämmschicht, häufig mittlerweile in Eigentümergemeinschaften aufgeteilt. Der Vorteil liegt in der Wiederholung. Was für ein Haus gerechnet ist, lässt sich auf die Nachbarhäuser übertragen.

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Geschosswohnungsbau aus Mörfelden-Walldorf oder Raunheim

Geschosswohnungsbau

1960 bis 1979

Mörfelden-Walldorf, Raunheim und Kelsterbach. Drei bis acht Geschosse, Betonfertigteile oder Mauerwerk, ungedämmt und mit erheblichen Wärmebrücken an Balkonen und Attika. Hier ist der Höchstbetrag der entscheidende Punkt. Bei zwölf Wohneinheiten sind das 153.000 Euro förderfähige Kosten, mit Sanierungsfahrplan 300.000 Euro. Diese Summen bleiben regelmäßig ungenutzt, weil Maßnahmen einzeln statt gebündelt beantragt werden.

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Einfamilienhaus aus Trebur, Riedstadt oder Nauheim

Ortslagen im Ried

1950 bis 1990

Trebur, Riedstadt, Nauheim, Bischofsheim und Groß-Gerau selbst. Hier überwiegt das freistehende oder gekuppelte Einfamilienhaus, wie in den Nachbarkreisen. Die Ausgangslage entspricht dem üblichen Bild, ungedämmte oder knapp gedämmte Wände, offene Geschossdecken, Fenster am Ende ihrer Nutzungsdauer.

Eigentümergemeinschaften

Wenn eine Versammlung entscheidet

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft scheitert eine Sanierung selten an der Technik. Sie scheitert daran, dass die Zahlen zum Zeitpunkt der Versammlung nicht belastbar genug sind.

  • Kostenschätzung und Förderprognose je Maßnahme, aufgeteilt nach Miteigentumsanteilen
  • Zusammenfassung für die Einladung, verständlich ohne Fachkenntnisse
  • Auf Wunsch Teilnahme an der Versammlung, vom BAFA mit bis zu 250 Euro bezuschusst
  • Formulierungshilfe für den Beschluss, damit die Beauftragung erst nach der Förderzusage erfolgt

Referenzprojekt

Ein begleitetes Vorhaben in Zahlen

Vorher

Nachher

Gebäudetyp

Einfamilienhaus, freistehend

Ort

Kelsterbach

Maßnahme

Fassadendämmung

Antrag gestellt

April 2025

Zuschuss ausgezahlt

Juli 2026

Zuschuss

13.050 €, einschließlich Energieberatung

Ein Einfamilienhaus, weil aus dem Kreis bisher kein freigegebenes Vorhaben an einem Mehrfamilienhaus vorliegt. Die Rechenlogik ist dieselbe, nur die Höchstbeträge steigen mit jeder Wohneinheit. Bewilligt nach den Konditionen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Maßgeblich ist der Stand am Tag der Antragstellung.

Ablauf

In fünf Schritten zum bewilligten Antrag

01

Erstgespräch

Baujahr, Zahl der Wohneinheiten, Zustand und Ihr Vorhaben. Kostenfrei und telefonisch.

02

Aufnahme am Objekt

Hülle, Anlagentechnik und Verbrauch. Bei Mehrfamilienhäusern genügen zwei bis drei Wohnungen als Stichprobe.

03

Beschlussgrundlage

Maßnahmen, Reihenfolge, Kosten und Förderung je Schritt, aufgeteilt nach Miteigentumsanteilen.

04

Antrag vor Beauftragung

Der Beschluss deckt die Beauftragung nur unter der Bedingung ab, dass die Förderzusage vorliegt.

05

Begleitung bis zum Nachweis

Fachplanung, Baubegleitung und der Verwendungsnachweis nach Abschluss der Arbeiten.

Bewertungen

Was Eigentümer aus der Region sagen

★★★★★

„Wir waren mit der Beratung durch Herrn Kartal sehr zufrieden. Der iSFP wurde verständlich erklärt, die Kommunikation war schnell und zuverlässig, und wir haben uns bei allen Fragen rund um Sanierung und Förderung sehr gut betreut gefühlt. Klare Weiterempfehlung!“

A. A.
Bewertung bei Google

★★★★★

„Tolle Beratung, sehr freundlich und immer zuverlässig!“

Tharshini R.
Bewertung bei Google

Häufige Fragen

Kreis Groß-Gerau, kurz beantwortet

Wer stellt den Antrag, die Gemeinschaft oder jeder Eigentümer?

Für Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum tritt in aller Regel die Gemeinschaft als Antragstellerin auf, vertreten durch die Verwaltung. Die förderfähigen Kosten werden für das gesamte Gebäude ermittelt und anschließend nach Miteigentumsanteilen aufgeteilt. Dach, Außenwände, Kellerdecke und in aller Regel auch die Fenster gehören zum Gemeinschaftseigentum. Maßgeblich ist immer die Teilungserklärung.

Unsere Siedlung besteht aus mehreren gleichen Häusern. Lohnt sich ein gemeinsames Vorgehen?

Fachlich ja, förderrechtlich bleibt jedes Gebäude für sich. Höchstbeträge, Sperrfristen und der Sanierungsfahrplan sind gebäudebezogen, jedes Haus braucht also seinen eigenen Antrag. Die Aufnahme lässt sich bei gleicher Bauweise aber erheblich straffen, weil Konstruktion und Anlagentechnik sich wiederholen. In den Rüsselsheimer Werkssiedlungen ist das häufig der Fall.

Wie weit ist es von Ihnen bis in den Kreis?

Von Sulzbach nach Kelsterbach und Raunheim sind es rund zwanzig Minuten, nach Rüsselsheim und Mörfelden-Walldorf etwa eine halbe Stunde, ins Ried um Trebur und Riedstadt etwas länger. Für größere Objekte planen wir die Aufnahme ohnehin als ganzen Termin, die Anfahrt fällt dabei kaum ins Gewicht.

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