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Energieberatung vor Ort
Energieberatung im Wetteraukreis
Von den Kurvierteln in Bad Nauheim über die gewachsenen Altstädte in Friedberg und Büdingen bis zu den Pendlerorten Karben und Bad Vilbel. Die Wetterau ist ländlicher als die Kreise südlich davon, die Häuser stehen häufiger frei und die Heiztage sind mehr. Beides verändert, welche Maßnahme sich zuerst rechnet.
- Aufnahme vor Ort, kein Fragebogen und keine Ferndiagnose.
- Antragstellung über die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.
- Begleitung bis zum Verwendungsnachweis nach Abschluss der Arbeiten.
Mert Kartal, B.Eng.
Geschäftsführer und Gebäudeenergieberater für Wohngebäude, Sulzbach (Taunus)
- Bauingenieur mit sechs Jahren Bauleitung
- Eingetragen in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes
15 %
Zuschuss auf die förderfähigen Kosten der Gebäudehülle. Mit Sanierungsfahrplan zusätzlich 5 Prozentpunkte auf den Anteil über 30.000 €.
60.000 €
förderfähige Kosten je Wohneinheit mit Sanierungsfahrplan statt 30.000 €
1 Monat
übliche Dauer vom Antrag bis zur Bewilligung nach unseren bisherigen Vorhaben
Bausubstanz
Was im Wetteraukreis typischerweise ansteht
Der Kreis ist groß und uneinheitlich. Drei Lagen prägen ihn, und sie bringen sehr unterschiedliche Ausgangslagen mit. Die Bilder zeigen typische Bauweisen der jeweiligen Baugruppe und sind KI-generiert.
Kurviertel und Altstädte
Vor 1930
Bad Nauheim, Friedberg und Büdingen. Repräsentative Fassaden, hohe Räume, massive Wände ohne Dämmschicht. Bei gegliederten Fassaden ist eine Außendämmung selten der richtige erste Schritt, weil das Erscheinungsbild erhalten bleiben soll. Dach und oberste Geschossdecke bringen hier den größten Effekt je investiertem Euro, oft gefolgt von der Kellerdecke.
Pendlergürtel
1960 bis 1985
Karben und Bad Vilbel. Die Nähe zu Frankfurt hat beide Orte stark wachsen lassen, gebaut wurde zügig und nach den damals üblichen Maßstäben. Ungedämmte oder knapp gedämmte Außenwände, Fenster der zweiten Generation, Heizungen am Ende ihrer Nutzungsdauer. Hier stehen häufig mehrere Bauteile gleichzeitig an, und genau dann übersteigt die Summe den Basis-Höchstbetrag.
Ländlicher Bestand
1950 bis 1990
Butzbach, Ober-Mörlen und die kleineren Orte. Freistehende Häuser mit vier ungeschützten Außenwänden, oft großzügig geschnitten und mit unbeheizten Nebenräumen. Das Verhältnis von Hüllfläche zu Wohnfläche ist ungünstiger als beim Reihenhaus, die Dämmung rechnet sich dadurch schneller. Viele dieser Häuser werden noch mit Öl beheizt.
Referenzprojekt
Ein begleitetes Vorhaben in Zahlen
Vorher
Nachher
Gebäudetyp
Einfamilienhaus, freistehend
Ort
Rosbach vor der Höhe
Maßnahme
Dachsanierung
Antrag gestellt
Mai 2025
Zuschuss ausgezahlt
Oktober 2026
Zuschuss
12.700 €, einschließlich Energieberatung
Bewilligt nach den Konditionen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Maßgeblich ist der Stand am Tag der Antragstellung.
Ablauf
In fünf Schritten zum bewilligten Antrag
01
Erstgespräch
Baujahr, Größe, Zustand und Ihr Vorhaben. Kostenfrei und telefonisch, meist in zwanzig Minuten erledigt.
02
Aufnahme vor Ort
Zwei bis vier Stunden am Gebäude. Hülle, Anlagentechnik und Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre.
03
Fahrplan und Prognose
Maßnahmen, Reihenfolge, Kostenschätzung und die zu erwartende Förderung je Schritt.
04
Antrag vor Beauftragung
Wir stellen den Antrag, bevor ein Handwerksvertrag wirksam wird. Verträge werden mit aufschiebender Bedingung geschlossen.
05
Begleitung bis zum Nachweis
Fachplanung, Baubegleitung und der Verwendungsnachweis nach Abschluss der Arbeiten.
Bewertungen
Was Eigentümer aus der Region sagen
★★★★★
„Sehr detaillierte Beratung für unsere energetische Sanierung des Daches für unser Haus. Es liegt sehr guter Sachverstand vor. Super schnelle Abwicklung mit der BAFA in Eschborn. Wir wurden zeitnah über das weitere Vorgehen informiert. Herrn Kartal können wir sehr empfehlen. Er war ein guter Begleiter!“
Günter S.
Bewertung bei Google
★★★★★
„Herr Kartal hat mich sehr gut beraten, Energieeffizientes sanieren ist ein großes Gebiet. Die Erklärungen waren sehr gut verständlich, er war sehr geduldig bei Nachfragen. Kann Herr Kartal nur weiterempfehlen.“
Gertraud W.
Bewertung bei Google
Häufige Fragen
Wetteraukreis, kurz beantwortet
Wir heizen mit Öl. Sollten wir zuerst die Heizung tauschen oder dämmen?
In aller Regel gehört die Hülle zuerst betrachtet, auch wenn die Heizung das dringendere Thema zu sein scheint. Der Grund ist die Auslegung. Eine Anlage, die für das ungedämmte Haus dimensioniert wird, ist nach der Dämmung zu groß, taktet und verschleißt schneller. Umgekehrt fällt die neue Anlage kleiner und günstiger aus, wenn der Bedarf vorher sinkt. Der Heizungstausch läuft über ein eigenes Förderprogramm mit eigenen Höchstbeträgen und ist in den Zahlen auf dieser Seite nicht enthalten.
Unser Haus steht in einer Altstadtlage. Was ist da möglich?
Mehr als oft angenommen, nur selten an der Straßenfassade. In Bad Nauheim, Friedberg und Büdingen bleibt das Erscheinungsbild zur Straße meist unverändert. Dafür sind Dach, oberste Geschossdecke, Kellerdecke und die rückwärtigen Bauteile fast immer zugänglich. Innendämmung ist möglich, verlangt aber eine bauphysikalische Betrachtung, weil der Taupunkt in die Konstruktion wandert.
Die Wetterau liegt nicht direkt vor Ihrer Tür. Wie läuft die Anfahrt?
Von Sulzbach sind es nach Bad Vilbel und Karben rund vierzig Minuten, nach Friedberg und Bad Nauheim etwa eine knappe Stunde, nach Butzbach und Büdingen etwas länger. Wir planen Termine in der Wetterau deshalb als ganzen Vormittag oder Nachmittag und bündeln nach Möglichkeit mehrere Aufnahmen. An der Beratung und an den Kosten ändert die Entfernung nichts.
Einsatzgebiet
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