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Nach Stadtteil statt nach Stadt

Energieberatung in den Frankfurter Stadtteilen

Frankfurt hat keine Bausubstanz, sondern sehr viele. Zwischen einem Gründerzeithaus im Nordend, einem Wiederaufbaublock im Gallus und einem Reihenhaus in Nieder-Eschbach liegen achtzig Jahre Baugeschichte und drei völlig verschiedene Ausgangslagen. Welche Maßnahme sich lohnt, entscheidet sich deshalb am Stadtteil und am Gebäude, nicht an der Stadt.

  • Aufnahme vor Ort, kein Fragebogen und keine Ferndiagnose.
  • Erfahrung mit Eigentümergemeinschaften im Altbaubestand.
  • Antragstellung über die Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.

Mert Kartal, B.Eng.

Geschäftsführer und Gebäudeenergieberater für Wohngebäude, Sulzbach (Taunus)

15 %

Zuschuss auf die förderfähigen Kosten der Gebäudehülle. Mit Sanierungsfahrplan zusätzlich 5 Prozentpunkte auf den Anteil über 153.000 €.

153.000 €

förderfähige Kosten bei zwölf Wohneinheiten, mit Sanierungsfahrplan 300.000 €

1 Monat

übliche Dauer vom Antrag bis zur Bewilligung nach unseren bisherigen Vorhaben

Bausubstanz

Was in den Stadtteilen typischerweise ansteht

Drei Baugruppen prägen den Frankfurter Wohnungsbestand. Sie liegen nicht gleichmäßig verteilt, sondern jeweils in bestimmten Stadtteilen. Die Bilder zeigen typische Bauweisen der jeweiligen Baugruppe und sind KI-generiert.

Gründerzeitgürtel

Vor 1918

Nordend, Bornheim, Westend, Ostend und Sachsenhausen. Massive Außenwände ohne Dämmschicht, hohe Räume, große Fenster. Fast alle diese Häuser sind heute in Eigentümergemeinschaften aufgeteilt, die Entscheidung fällt also in der Versammlung. Bei gegliederten Straßenfassaden ist eine Außendämmung meist nicht der erste Schritt. Dach, oberste Geschossdecke, Kellerdecke und Hoffassade sind es fast immer.

Wiederaufbau

1948 bis 1970

Gallus, Griesheim, Nied, Riederwald, Preungesheim und Eckenheim. Schnell und sparsam gebaut, meist drei bis fünf Geschosse, ungedämmt und mit deutlichen Wärmebrücken an Balkonen und Treppenhäusern. Hier wirkt die Staffelung der Höchstbeträge am stärksten. Je mehr Wohneinheiten unter einem Dach liegen, desto größer der förderfähige Rahmen.

Vororte und Siedlungen

1950 bis 1990

Bergen-Enkheim, Nieder-Eschbach, Nieder-Erlenbach, Harheim, Seckbach, Zeilsheim und Sindlingen. Hier überwiegt das Einfamilien- und Reihenhaus, die Lage ähnelt eher den Nachbarkreisen als der Innenstadt. Ein einzelner Eigentümer entscheidet, der Höchstbetrag liegt bei 30.000 Euro und mit Sanierungsfahrplan bei 60.000 Euro.

Referenzprojekt

Ein begleitetes Vorhaben in Zahlen

Vorher

Nachher

Gebäudetyp

Mehrfamilienhaus, Doppelhaushälfte

Ort

Frankfurt am Main

Maßnahme

Dachsanierung

Antrag gestellt

August 2025

Zuschuss ausgezahlt

Juni 2026

Zuschuss

39.500 €, einschließlich Energieberatung

Der Betrag zeigt, was die Staffelung nach Wohneinheiten ausmacht. Beim Einfamilienhaus wäre bei derselben Maßnahme ein Bruchteil davon möglich gewesen. Bewilligt nach den Konditionen zum Zeitpunkt der Antragstellung. Maßgeblich ist der Stand am Tag der Antragstellung.

Ablauf

In fünf Schritten zum bewilligten Antrag

01

Erstgespräch

Baujahr, Zahl der Wohneinheiten, Zustand und Ihr Vorhaben. Kostenfrei und telefonisch.

02

Aufnahme am Objekt

Hülle, Anlagentechnik und Verbrauch. Im Mehrfamilienhaus genügen zwei bis drei Wohnungen als Stichprobe.

03

Fahrplan und Prognose

Maßnahmen, Reihenfolge, Kostenschätzung und die zu erwartende Förderung je Schritt.

04

Antrag vor Beauftragung

Wir stellen den Antrag, bevor ein Handwerksvertrag wirksam wird. Verträge werden mit aufschiebender Bedingung geschlossen.

05

Begleitung bis zum Nachweis

Fachplanung, Baubegleitung und der Verwendungsnachweis nach Abschluss der Arbeiten.

Bewertungen

Was Eigentümer aus der Region sagen

★★★★★

„Absolut positiver und professioneller erster Eindruck. Herr Kartal hat sich direkt am Tag nach der E-Mail-Erstanfrage telefonisch gemeldet. Er hört aufmerksam zu, nimmt sich ausreichend Zeit und berät individuell, sehr kompetent und aufrichtig. Kundenzufriedenheit wird hier groß geschrieben!“

André K.
Bewertung bei Google

★★★★★

„Schnelle und kompetente Unterstützung.“

A. G.
Bewertung bei Google

Häufige Fragen

Frankfurter Stadtteile, kurz beantwortet

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft im Altbau. Wo fangen wir an?

Mit belastbaren Zahlen für die Versammlung, nicht mit Angeboten. Für einen Grundsatzbeschluss genügt eine Kostenschätzung mit Förderprognose, aufgeteilt nach Miteigentumsanteilen, damit jeder Eigentümer seinen eigenen Betrag sieht. Angebote folgen danach, auf Grundlage einer Ausschreibung, die den förderfähigen Zielwert bereits enthält. Mehr dazu auf der Seite für Eigentümergemeinschaften.

Warum gibt es eine Seite je Stadtteil und nicht eine für ganz Frankfurt?

Weil der Stadtteil mehr über das Gebäude verrät als die Stadt. Ein Haus im Nordend und eines in Nieder-Eschbach haben nichts gemeinsam außer der Postleitzahlenregion. Baujahr, Konstruktion, Eigentümerstruktur und damit die sinnvolle Reihenfolge unterscheiden sich vollständig. Deshalb beginnt die Einordnung bei uns beim Stadtteil.

Gilt das auch für Höchst, Zeilsheim und Sindlingen?

Ja, und dort besonders. Die westlichen Stadtteile waren bis zur Eingemeindung eigenständige Orte und haben einen entsprechend eigenen Bestand, von der Höchster Altstadt bis zu den Werkssiedlungen entlang des Mains. Sie liegen zudem näher an unserem Büro in Sulzbach als die Innenstadt.

Sanierung in Frankfurt geplant?

Im Erstgespräch klären wir, welche Maßnahme bei Ihrem Gebäude zuerst sinnvoll ist und welcher Zuschuss dafür in Frage kommt. Kostenfrei und unverbindlich.